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Filmwerkstatt

Stellprobe für einen Stadt-Event

Vorbereitung ist wichtig und interessant zugleich. Der LFC begibt sich auf neues Terrain, den Live-Mitschnitt. Warum und was wird geschehen?

Auch dieses Jahr bieten wir der Stadt Ludwigsburg unsere Dienste und Möglichkeiten an, diesmal einen Lesungsabend der Stadtgeschichte „Ludwigs BürgerInnen“ filmisch fest zu halten. Aus der Erfahrung des letzten Jahres entstand der Gedanke, die stundenlange Schnittarbeit aus damals vier Kameras sofort zu erledigen, also: „Live-Mitschnitt“.

Das sagt sich schneller, als es getan ist. Der Aufwand wird nun an den Ort des Geschehens verlagert. Gespart ist nichts, aber es ist deutlich interessanter, zudem der LFC sich gerne neuen Welten öffnet, oder zumindest Nischen.

Zwei Wochen vor dem Event war eine Ortsbesichtigung des Saals angesagt. Wo wird was passieren? Wo können die Kameras hin und wie viele? Wo sitzt die Bildregie?
Danach war Stellprobe im Clubraum, das hieß, alle grundsätzlich erforderliche Technik kam zusammen. Dabei wurde auch die Personalfrage geklärt. Wegen der Platzverhältnisse und um das Publikum wenig zu ärgern, werden nur zwei Kameras „bedient“. Der Rest muss „fix“ bleiben.

Ein Club ist von Vorteil, wenn man Gemeinsames erleben kann. In unseren Reihen haben wir einen Redakteur vom SWR-Fernsehen! Er ist in Rente und man kann ganz viel von ihm lernen. Er wird die Bildregie übernehmen.

Die lieben Kabellängen für das Bild sind nicht „Ohne“! Mit einem entsprechenden Lageplan galt es, HDMI-Kabel bis 15m als machbar einzuordnen. Länger geht nur per SFI und Koaxialkabel. Das ist Erfahrung aus der Studiotechnik! Diese Erfahrungen und auch das Equipment dazu hat der nächste Clubkamerad. Er macht dann den Bildschnitt.

Auf dass der Abend nicht komplett dem Zufall überlassen bleibt, braucht es eine „Intercom“. Die Anweisungen der Regie müssen zu den Kameraleuten gelangen. Andere Kabel kommen hinzu, Sprechstelle und Kopfhörer für Alle! Das stellt der nächste Kollege zusammen.

Insgesamt hört sich das schon professionell an, oder? So fühlen wir uns auch. Und haben Freude am Hobby – (hoffentlich; am 27.11.2019 ist es soweit)!

Der Abend ist öffentlich.

Volker Drittel

 

 


 

 Übersicht kleines Flightcase

Unser „kleines Besteck“

  Wenn wir unterwegs sind

Soll eine DVD / BluRay oder ein USB-Stick abgespielt werden, so braucht man:

  • einen Player
  • einen Beamer
  • einen Verstärker
  • eine Leinwand
  • Lautsprecher

Ein fetter Kofferraum voller Equipment!
Nicht alles kann man in eine Kiste zusammenbauen. Aber die kleineren Brocken schon.

Bei der einen oder anderen Vorführung möchte eine Ansage notwendig sein. Machbar, denn ein Drahtlosmikrofon ist an Bord. Mit XLR lässt sich ein Zweitmikrofon anschließen.

Der kleine Monitor lässt die Vorprüfung des Bildes zu. Auf dass die Projektion perfekt gelinge.

Bauanleitung bei Volker Drittel in unserer Filmwerkstatt, veröffentlicht am 24.3.2016

Die Frage zum Archivieren

Wie lange leben DVD und CD?

Ja die Archivierungsfragen! Kenne ich doch…

Tatsächlich gibt es keine Universalantwort. Die DVDs der allerersten Anfangszeit sind sicher inzwischen nur noch zufällig gut abspielbar und waren ja schon damals abhängig vom Produkt / der Marke. So laufen meine Uralt-DVDs aus 2001 und später zu 95% (gefühlte Schätzung, da eine DVD hängt). Spätere Exemplare waren zuverlässiger.

CDs sind sicherlich weniger gefährdet, da die Schreibdichte geringer ist. Hier habe ich jedenfalls keine Probleme.

Heute habe ich noch nicht die Angst, dass die Scheiben von DVDs oder CDs unlesbar werden. Viel problematischer ist es, dass Laufwerke „über den Jordan gehen“. Gerade letzthin: Ausfall eines Panasonic DVD-Players vom Clubkameraden. Die Schublade geht nicht mehr auf. Oder seit Wochen mein TEVION: – liest er ein oder nicht? Jetzt gerade nicht mehr. Schrott !? Ein anderer SONY zickt bei BluRay.

Ich denke, bis in 5 Jahren gibt es keine Laufwerke mehr. Alle Mechanik sagt „Ende der Produktion“. Siehe bereits heute die VHS-Recorder, die niemand mehr baut.

Wir gehen gerade im Club den Weg der Digitalisierung. Rette was zu retten ist. Dabei erstellen wir Dateien im Format mp4 und wissen, dass das zwar heute noch gängig ist, aber sicher bald auch schon nicht mehr.

Speichermedien sind derzeit zumeist noch mech. Festplatten (bei uns mit 2 bis 4 TB).  Dazu ein Mediaplayer, der auch zuverlässig von einem USB-Stick abspielt.

Parallel kann man noch auf SSD (das sind „Festplatten“ als reine Speicherplatten ohne Mechanik) speichern und vermeidet einige Fehlerquellen. Aber auch die haben Ausfälle.

Tatsächlich muss man d’ranbleiben. Immer die Generationen mitziehen. Und wenn man die Speichermedien vermeiden will, kann man ja auf Provider in der Cloud oder sonst wie und wo im Internet speichern.

Für alle DVDs gilt: – ohne Player keine Freude. Auf Sicherheit gehen und unser gutes Material parallel zu Dateien konvertieren; auch wenn man kleine Verluste hinnehmen muss.

Ich hoffe, eine „wachsweiche Antwort“ gefunden zu haben. Klare Aussagen gibt es nicht.

 

Der Ton im Film!

Wir haben im Laufe der Jahre so manche Technik ausprobiert, weiter angewandt und auch wieder verworfen. Manches ist machbar, Vieles davon gut zu gebrauchen, Anderes bringt nichts. Hier betrachten wir den Windschutz für Mikrofone.

windschutz1   Windschutz für Integrierte Mikrofone
Fangen wir mit der modernen Kamera an. HD ist Standard und eingebaute Mikrofone sind es auch. Diese sind technisch zumeist sogar recht gut. Aus meiner Erfahrung so gut, dass das Aufsetzen eines externen Mikrofons reine „Show“ ist.
Wäre da nicht der Wind!Sowie man im Freien filmt, ist jede Luftbewegung ein blubberndes oder donnerndes Problem. Ein Fellwindschutz hilft ja sehr gut, wenn an den Kameras mit dem integrierten Mikro nur immer so etwas vorgesehen wäre.
Abhilfe ist bei mir der Selbstbau. Ein Fellchen muss man wohl als „Rohmaterial“ kaufen und dann zurechtschneiden! Das tut weh, ich weiß. Doch wenn am Ende mit Klettband (darf auch selbstklebend sein) befestigt, die Mikro-Öffnungen luftdicht verklebt sind, ist Ruhe eingekehrt. – Solange es nicht um Windstärken geht!
Das Fellchen bleibt bei mir immer d’ran. Im geschlossenen Raum stört es nicht. Und wer das ‚Selbstklebende‘ nicht mag, findet z.B. ein Gummiband, einen Schnürsenkel, Nadel und Faden. Für Bastler ist es kein Problem, einen Winkel aus dünnem Blech zu schneiden und zu biegen. Noch etwas: die Schaumstofflösung ist nicht so gut wie ein Fell! Es kommt ja darauf an, die Luftbewegung von der Mikrofonmembran fern zu halten. Und das gelingt mit langen Haaren besser. Je länger, umso gut.
windschutz2  
Bei der Canon klemmt ein zu-rechtgeschnittenes Blechgestell das Fell. Bei der kleinen Sony ist es etwas Teppichband, das klebt.    
 HandmikroFellwindschutz   Externe Mikrofone und der Windschutz
Noch viel wichtiger ist es, ein externes Mikrofon im Freien mit einem Windschutz zu betreiben. Ein bisschen Wind geht schnell.
Doch selbst die Bewegung des Mikros an ausgestreckter Hand oder Angel kann zu schnell sein; Windbewegungsgeräusche sind die Folge.
Auch hier gilt: Fell ist besser als Schaumstoff.
Freilich; man kann es auch übertreiben, aber Kontrolle ist besser! Siehe „Kopfhörer“.
In der Landschaft an Tagen ohne Sturmwarnung wird der Schaumstoffhut ausreichend sei.
Am Meer wird es mit Schaumstoff nichts werden, oder eben wieder mit Störgeräusch. Da muss das möglichst lange Fell her.
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