Auch 2026 gibt es im Ludwigsburger Filmclub wieder ein Jahresthema.
Es soll über das gesamte Jahr hinweg die Mitglieder des Filmclubs inspirieren und dazu motivieren, einen Film zu diesem Thema zu machen.
Licht macht Dinge sichtbar
Licht formt Stimmungen und lenkt unseren Blick. Es kann sich ganz konkret zeigen – als Sonne, Lampe, Projektion oder Reflexion. Es lässt sich auch metaphorisch verstehen: als Erkenntnis, Erinnerung, Hoffnung, Überwachung oder Übergang. Licht zeigt und verbirgt, verändert und ordnet. Es schafft Orientierung und lenkt, was wir wahrnehmen.
Was kann Licht im Film?
Im Film kann Licht weit mehr als Technik sein. Licht kann wärmen oder blenden, aufklären oder täuschen, schützen oder entblößen. Mit Licht lassen sich Gefühle zeigen, Zeit und Räume strukturieren oder moralische Grauzonen errichten. Licht kann bewusst als ästhetisches, symbolisches oder emotionales Gestaltungsmittel eingesetzt werden.
Licht als Ausgangspunkt
Wie bereits im Vorjahr mit dem Thema „Wasser“ möchten wir auch mit „Licht“ weder einen bestimmten Stil noch ein Genre vorgeben. Das Thema ist Ausgangspunkt, nicht Vorgabe. Licht kann wörtlich oder abstrakt, auffällig oder unscheinbar, erzählerisch oder experimentell umgesetzt werden, alles ist möglich.
Wir laden euch ein, das Jahresthema „Licht“ filmisch aufzugreifen: als Motiv, Stimmung, Idee oder Ausgangsfrage. Wichtig ist nicht, wie Licht aussieht, sondern was es für Eure Geschichte bedeutet – ist es Motiv, Stimmung, Idee oder Fragestellung.
Es gibt keine inhaltlichen Einschränkungen, nur die Einladung, Licht in eurem Film eine Rolle spielen zu lassen. Dauer 3 bis 5 Minuten.
Premiere ist im Dezember 2026. Wir sind wieder gespannt auf Eure Ergebnisse!
Waltraut