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Rückblick auf LFC-CA Dienstag 05.12.2023

3-Minuten CUP   –   14 Kurzfilme im Programm

Für den letzten Clubabend des Jahres hat sich unsere Clubleitung immer schon etwas Besonderes einfallen lassen. Dieses Mal sollte ein 3 Minuten-Cup den Abschluss bilden. Überraschung – unsere Autoren meldeten 14 Beiträge. Wir waren gespannt.

Trotz echter Parkplatzprobleme (wg. Weihnachtsmarkt) konnte die Projektion fast pünktlich beginnen. Auslosung der Reihenfolge… und FILM AB !

Horst Geyer machten den Anfang mit „ Mappe“ – seiner Künstlermappe, aus der er uns Aquarelle, Kohle- und Bleistiftzeichnungen  seines Schaffens präsentierte.
Dieses Vergnügen ließen sich Carmen Specht und Karl- Heinz Fischer nicht nehmen – eine „Schlittenfahrt“ in Funchal/Madeira. Wir schlitterten mit.
„Im Schilderwald“ verirrte sich Volker Drittel. Ohne Gebots– und Verbotsschilder geht’s bei uns Deutschen wohl nicht – hier im Ferienort St. Peter Ording. Unglaublich was man alles darf oder nicht darf! Mit hintergründigem Humor erfasst.
Endlich… „Glasfaser kommt“. Siegfried Zittinger begleitete die Buddel– und Installations-Arbeiten in seinem Viertel mit der Cam. In 90 Zwei-Sekundentakes hält der Autor die Story fest — vom ersten Bohren bis zum Aufbringen der Asphaltdecke. Das Filmchen löste eine rege Diskussion aus.
„DUO for hire“ ein Filmtitel, der zuerst mal Rätsel aufgab. Ein „angemietetes“ Duo – Klavier und Violine spielen  den Satz aus Anton Dvorak’s Romantische Stücke. Kameramann Reza Shakory arbeitete gleich mit 3 Mikrofonen. Wie, das erklärte er im einzelnen. Eindrucksvoll das Spiel der Violinistin, intensiv die nachfolgende Diskussion über den optimalen Einsatz von Mikrofonen bei solchen Events.
Ein Familien-Ausflug zum „Rumgurken im Spreewald“ sehr engagiert eingefangene Kahnfahrt auf einer der vielen Wasserstraßen des Spreewaldes mit dem dazugehörenden Gurkenglas in der Hand! Bilder zum genießen von Reza Shakory.„Das Niederwalddenkmal“ war Ausflugs-Ziel von Hartmut Schiefelbein, der uns mit seinem Handy dieses einzigartige Bauwerk aus der Zeit Kaiser Wilhelm/Bismarck vorstellte. Wer kennt schon dieses Denkmal, das an die  Deutsch-französische Einigung erinnern soll? Ein Machwerk, wie es heute undenkbar wäre. Wie stets vom Autoren mitgeliefert, ein erklärender und gut gesprochener Kommentar.
Ein origineller, rätselhafter Filmtitel „ Schlawiner“. Waltraut Kruse fing Dutzende von Namen von Schiffen, Booten, Yachten und Kähnen ein, die „ Lindau“, die „Hohentwiel“, die „Tilsit“. Alle „weiblich“, somit auch (der) “Schlawiner“.
Monika Menzer gestaltete aus ihren Urlaubserinnerungen Faszination Namibia“– eine Diashow mit begeisternden Aufnahmen der Natur – der Menschen und Tiere.
Mit „Steuersparmodell“ hatte unsere Autorin Waltraut Kruse noch einen zweiten Film im Rennen. Lokation: Alberobello/Apulien mit seinen Trulli. Trulli sind runde oder rechteckige, weiß getünchte Bauten mit einem Dach aus Kalksteinplatten. Der Legende nach entstanden diese Bauten im 17. Jahrhundert als Steuersparmodell eines Grafen. Ein königliches Edikt schrieb Abgaben für festgemauerte Häuser vor. Um diese Grundsteuer zu sparen, verlangte der Graf von den Bauern, ihre Häuser ohne Zement und Mörtel zu bauen, nur aus übereinander gestapelten Steinen. Kündigten sich Steuerinspektoren an, mussten die Bewohner ihre Häuser schnellstens abbauen. Die Steuerprüfer fanden vor Ort nur Steinhaufen: Kein Haus – keine Steuern.
„Bleibende Eindrücke“ hinterließen bei Klaus Menzer eine Bootsfahrt auf einem der vielen Nebenflüsse des Amazonas. Ein Besuch in einem Einheimischen- Dorf vermittelte den Besuchern Einblicke in deren Leben. Der gleiche Autor nahm uns als Zuschauer in eine Sportveranstaltung mit. „Power Passion Emotion“ ließ uns Ringkämpfe hautnah erleben, lebendiger Schnitt, dynamische Musik.
„Wo führt das hin?“ fragte sich Reza Shakory nach Beobachtungen von Handynutzern in einem Nahverkehrs-Zug. Alle Reisenden starren in ihr Mobilteil, menschlicher Kontakt gleich Null! Ein nachdenklich stimmender Beitrag in Schwarz-Weiß, behutsam eingefangen.
Den Abschluss unseres Filmreigens machte „Ich bin ich“ von Ferdi Hettinger. Der Autor formte den Song von „ Rosenstolz“ zu einer Animation. Der Film entstand schon vor rund 14 Jahren, was Ferdi Hettinger mit den „damaligen“ technischen Möglichkeiten schuf, verdient Respekt. In einer virtuellen Traumlandschaft tanzt ein Mädchen zum o.g. Lied.

Schlussstrich… ein gelungener Clubabend, der mit Weihnachtsplätzchen von Nathalie Shakory versüßt wurde. Danke.

Also dann … fröhliche Weihnachten!

Text & Fotos ZIT

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